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Restaurant Brunegg

Brunaustrasse 61

8002 Zürich

 

Tel: 043 222 48 66

Fax: 043 222 48 07

Brunegg

Helle Quartierbeiz

Züri-Tipp des Tages-Anzeigers, 24. Februar 2004

Seit Mitte Januar ist das Restaurant Brunegg in Wollishofen wieder offen: frisch renoviert, hell und immer noch Treffpunkt mit uriger Karte.

Es ist eine Gratwanderung: Eine Quartierbeiz soll auf unkomplizierte Art ein Treffpunkt für die Leute aus der Umgebung sein und gleichzeitig auch Gäste von etwas weiter her anziehen. Wer setzt sich schon ins Tram, um in einen verrauchten Spunten mit lausigem Essen zu reisen? Gleich vorweg: Dem frisch renovierten Restaurant Brunegg in Wollishofen en gelingt der Spagat vorbildlich.

ZÜRCHER GERICHTE MIT TRADITION

Viel Licht, anständig Platz zwischen den Tischen, fröhlich zitronengelbe Wände und liebevolle Dekorationen auf den Tischen machen das Lokal zu einem «gmögigen» Treffpunkt auch für Nicht Jasser. Auf dem Teller trifft sich Gutes aus zwei Welten: Küchenchef Philipp Stalder erhält verdienstvollerweise so traditionelle Zürcher Gerichte wie Läberli mit Rösti, Zürcher Wysuppe, Schnecken oder Kuttein am Leben, präsentiert sie aber mit Nouve-cuisine tauglicher Aufmerksamkeit und in Portionen, die den Gästen nicht auf den Magen schlagen. Über Mittag kann man im Brunegg gut und günstig essen: Für weniger als zwanzig Franken bekommt man Salat oder Suppe und dann zum Beispiel Spaghetti Bolognese oder einen hübsch würzigen Riz Casimir. Italienische und französische Salatsaucen, offensichtlich hausgemacht, stehen in Glasflaschen auf dem Tisch, das Brot im Körbchen ist frisch. Hier wird das (Teller ) Rad zwar nicht neu erfunden, aber mit sicherer Hand gedreht. Die Karte, auf der die urigeren Zürcher Spezialitäten zu finden sind, gilt zwar für den Abend, doch kann man sich sein Lieblingsgericht auch per Telefon zum Zmittag wünschen. Die Mittagsmenüs stehen, für Berufstätige äusserst angenehm, im Handumdrehen auf dem Tisch. Besonders zügig werde, erklärt man uns, jeweils das «Express Menü» für Extra Eilige serviert. Schnell kommt am Ende unseres Besuchs auch die Rechnung, die mit rund 50 Franken für zwei Mittag Essende sehr anständig ausfällt und bestätigt, dass das Brunegg eine Quartierbeiz geworden ist, für die sich sogar eine Tramfahrt lohnt.

Susanne Loacker

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